Krankenhauswäscherei
  Königin Elisabeth Herzberge GmbH

Organisationsprofil

Unsere Wäscherei war die erste Krankenhauswäscherei in den neuen Bundesländer, die unter der Organschaft des Mutterbetriebes den Wäschereibetrieb in eigene Verantwortung nahm und als eigenständige Tochter des Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge 1993 die Geschäftstätigkeit als GmbH aufgenommen hat.

Wir sind eine eigenständige Tochter des Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge in Berlin- Lichtenberg. Unsere Geschäftstätigkeit bezieht sich auf alle Bereiche der Textilreinigung und des Mietwäscheservice für Krankenhäuser, MVZ und Seniorenresidenzen. Wir bieten folgende Dienstleistungen an: 

Nass - und chemische Reinigung                                               

Mietwäschevollversorgung

Oberbekleidungsreinigung

Mopp - Reinigung 

und Wäschekennzeichnung 


Geschichte der Wäscherei

Es ist schon ein stolzer Zeitraum, auf den unsere Wäscherei zurückblicken kann.

In der Krankenhauschronik wird anno 1893 von einer Oberwäscherin mit einem Jahressalär von 900 Mark und 5 Waschmädchen mit einem Jahresverdienst von je 250 Mark berichtet.

Das zu den Anfängen der Krankenhausgeschichte in Herzberge.

In diesem Zeitraum lag die Kaiserzeit, die Weimarer Republik, das 1000- jährige Reich und zuletzt die sozialistische Republik.

Was hätte unsere alte Dame Wäscherei nicht alles zu berichten. Die Kriege, die Weltrezession mit dem Währungsverfall, die Enteignungen und Gleichschaltung der Wirtschaft unter den letzten Herrschern.

Natürlich könnte sie auch über das kleine Glück der Mitarbeiter berichten, die hier Arbeit und damit Verdienst fanden. Auch über die Schwere der Arbeit in den weit zurückliegenden Jahren, als vieles noch mit der Hand getätigt wurde. Aber auch über solche schöne Momente der Anschaffung neuer Technik oder dem An- und Ausbau der Wäscherei zur Zentralwäscherei Lichtenberg unter der Leitung des Krankenhauses und später unter der Leitung der Krankenhauswäscherei Buch.

Sie stand auch vor einem Scheideweg. Nach der Wende entsprach die Technik nicht mehr den Anforderung der Zeit. Wie sollte sie auch. Gab es doch vorher moderne Maschinen nicht auf dem Markt. Noch schlimmer war der gnadenlos einsetzende Konkurrenzkampf. Viele Wäschereien, gerade in den neuen Bundesländern, konnten diesem nichts entgegen setzen.

Für eine symbolische Mark wurde die Wäscherei wieder in das Gefüge des Krankenhauses zurückgegliedert.

Hätten 1992 die verantwortlichen Leiter des Krankenhauses, vor allem Pastor Passauer, sich von dem allgemeinen bequemen Trend der Wäschereischließungen beeinflussen lassen, gäbe es diese Wäscherei schon lange nicht mehr.

Mit dem Outsourcen der Wäscherei zu einer hundertprozentigen Tochter auf der Basis einer Kapitalgesellschaft (GmbH) wurde erstmals in der Geschichte von Krankenhauswäschereien Neuland betreten. Es war ein Wagnis für alle Beteiligten.

Damit konnten wir am 01.01.1993 mit 16 Mitarbeitern starten. Ausgestattet mit dem alten Maschinenpark, 25.000 € Gesellschaftereinlage und einer Portion Mut und Zuversicht gingen wir an die Arbeit.

Von Monat zu Monat wurde es besser. Wir konnten erstes Eigenkapital bilden. Neue Maschinen konnten auf Kreditbasis angeschafft werden. Die Rentabilität verbesserte sich von Jahr zu Jahr. Damit haben wir bisher alle Teuerungsraten aufgefangen und unseren Kunden einen gleich bleibenden Bearbeitungspreis bieten können.

Die vergangenen Jahre können sich zeigen lassen. Aus den 16 Mitarbeitern sind 70 geworden.

Von anfänglich 2,5t Wäsche die täglich zu bewaschen waren, sind heute 9t zu bewältigen. Inzwischen haben wir unseren Leistungsumfang auf OP- Wäschesets und auf das Waschen und chemisch Reinigen von Oberbekleidung ausgedehnt.

Die Bettenzentrale des Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge wird seit dem Jahr 2000 durch unsere Mitarbeiter geführt.